Standpunkt

„Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben?“ und

„Welchen Stellenwert soll unsere Heimat im Zeitalter

der Globalisierung haben?“


Das sind für mich die zentralen Fragen der politischen Arbeit.

 

Die erste Frage, wie wir in Zukunft zusammenleben wollen, ist ganz eng verwoben mit der Frage, welches Bild vom Menschen macht die Politik zur Grundlage ihres Handelns. Das beste Fundament für eine freiheitliche, demokratische und soziale Politik ist nach meiner festen Überzeugung das christliche Menschenbild. Und weil das christliche Menschenbild im Mittelpunkt der Programmatik der CDU steht, engagiere ich mich seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen in dieser Partei.

 

Im Zentrum des christlichen Menschenbildes steht die unveräußerliche Würde jedes einzelnen Menschen. Es verbindet auf einzigartige Weise die Freiheit des Einzelnen mit seiner sozialen Verantwortung. Das setzt staatlichem und politischem Handeln deutliche Grenzen und gibt ihm klare Regeln. Die wichtigsten Regeln hierbei sind die „Solidarität“ (soziale Verantwortung) und die „Subsidiarität“ (Eigenverantwortung). Nach dem Prinzip der Subsidiarität soll der Einzelne, bzw. die untere Ebene, in die Lage versetzt werden, seine, bzw. ihre Angelegenheiten soweit möglich selbst zu regeln. Erst wenn der Einzelne mit seinen individuellen Möglichkeiten überfordert ist, steht ihm die nächst höhere Ebene zur Seite, damit er sein Leben mit Hilfe der Gemeinschaft in größtmöglicher Eigenverantwortung führen kann. Solidarität und Subsidiarität sind kein Gegensatz. Sie ergänzen sich vielmehr, indem sie soziale Verantwortung und Eigenverantwortung in den bestmöglichen Ausgleich bringen.

 

Für die Organisation des Staates bedeutet das: Aufbau von unten nach oben. Nach dem Subsidiaritätsprinzip soll eine Aufgabe soweit wie möglich von der unteren Ebene wahrgenommen werden. Also Kommunen vor Land, Land vor Bund, Bund vor Europa. Damit kommt die zweite Frage nach dem Stellenwert unserer Heimat im Zeitalter der Globalisierung ins Spiel. Nach meiner festen Überzeugung, gilt auch hier das Prinzip der Subsidiarität. Eine zukunftsorientierte Entwicklung des Gemeinwesens kann nur aus starken,  dynamischen Regionen wachsen. Nur eine lebensfähige und lebendige Heimat wird uns in einer immer mehr zusammenwachsenden Welt Orientierung geben können. Für zukunftsorientierte Politik bedeutet das, dass unsere Kommunen und der ländliche Raum eine starke Interessenvertretung brauchen. Deshalb sind für mein Verständnis als Abgeordneter die vielfältigen Kontakte zu den Menschen und kommunalen Mandatsträgern vor Ort, die Arbeit im Heimatwahlkreis (Landtagswahlkreis 12 Mayen) von entscheidender Bedeutung.

 

Hier konnte ich bei der letzten Landtagswahl das Direktmandat zum fünften Mal in Folge erringen.



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© Dr. Adolf Weiland, 2015